Vorbereitungen zum geplanten Zusammenschluss auf Hochtouren
Zürich/Basel/Genf, 30. Januar 2006Vorbehältlich der Zustimmung der Generalversammlungen der beiden Gründerfirmen am 2. März 2006, wird mit der Implenia AG das grösste Unternehmen der Schweizer Bauindustrie geschaffen. Es wird voraussichtlich einen Umsatz von rund CHF 2.7 Mia erreichen und rund 6500 Mitarbeitende beschäftigen. Aufgrund des guten Auftragsbestandes dürfte der vorgesehene Abbau von Arbeitsplätzen deutlich unter den prognostizierten 10 Prozent des Gesamtbestandes liegen.
Wie Anton Affentranger, Präsident des Verwaltungsrates von Zschokke bzw. von Implenia an einer Medienorientierung mitteilte, haben die beiden heute publizierten Jahresabschlüsse der Batigroup und von Zschokke die Annahmen bestätigt, welche im November dem Grundsatzentscheid zum Zusammenschluss der beiden Firmen zugrunde lagen. Der Fusionsvertrag ist am 18. Januar abschliessend unterzeichnet worden und muss nun noch von den Generalversammlungen der beiden Gesellschaften genehmigt werden. Pro Forma-Bilanzkennzahlen zu Implenia werden nach deren Prüfung durch die Schweizer Börse im Verlaufe des Februars bekannt gegeben.
Batigroup-Verwaltungsratspräsident Markus Dennler äusserte sich zuversichtlich, dass der Entscheid der Eidg. Wettbewerbskommission, welche die Fusion einer vertieften Überprüfung unterzieht, noch vor den Generalversammlungen publiziert wird. Der letzte Handelstag für die Batigroup- und Zschokke-Aktien ist für den 3. März 2006 vorgesehen, die Kotierung und der erste Handelstag für die Aktien der Implenia AG für den 6. März. Bereits ab 3. März wollen die dann zusammengeschlossenen Unternehmen nur noch unter dem Namen Implenia auftreten. Die zu diesem Zweck neu entwickelte Marke soll an den Generalversammlungen der beiden Gesellschaften „enthüllt“ werden.
Unter der Leitung des designierten Implenia-CEO Christian Bubb haben seit der Bekanntgabe der Fusionspläne ein Steuerungsausschuss und zahlreiche paritätische Arbeitsgruppen die Arbeiten für die Umsetzung der Vision Implenia vorangetrieben. Wie Christian Bubb dazu ausführte, ist man überall auf Kurs. Die errechneten Einmalkosten und Synergien entsprechen den Erwartungen. Die Identifikation von Synergien, die Anpassung der Führungs- und Organisationsstrukturen, die Budget-, Finanz- und Business Pläne sowie die Adjustierung der teilweise unterschiedlichen Gehaltssysteme und Vorsorgeregelungen bilden die Schwepunkte der Vorberei¬tung der Fusion. Gemäss dem heutigen Wissensstand wird unter anderem aufgrund des guten Auftragsbestandes der vorgesehene Abbau von Arbeitsplätzen deutlich unter den prognostizierten 10 Prozent des Gesamtbestandes liegen.

