Kantonsschule Halde, Chur

Gesamtsanierung Kantonsschule Halde, teilweise während Schulbetrieb. Erster Rang Gesamtleistungswettbewerb. Komplexe Schadstoffsanierung, Erdbebenertüchtigung, Felssicherung, Sanierung Grabkapelle aus dem 5./6. Jahrhundert.

Die an das Gesamtleisterteam der Implenia Generalunternehmung AG gestellten Anforderungen waren ebenso herausfordernd wie interessant. So gehörten unter anderem neben den aufwendigen Sicherungsarbeiten der unter dem Pausenplatz liegenden Grabkapelle St. Stephan aus dem 5. und 6. Jahrhundert die äusserst umfangreiche und anspruchsvolle Beseitigung der Schadstoffe PCB und Asbest zu den nicht alltäglichen Aufgaben. Die vom Kanton vorgegebenen strengen Schadstoff-Sanierungsziele wurden allesamt erreicht und durch Kontrollmessungen bestätigt. Das Gebäude erhielt eine hochwärmegedämmte Fassade, eine zeitgemässe Haustechnik inklusive einer ca. 40 000 kWh pro Jahr leistenden Fotovoltaikanlage sowie einen zweckmässigen, neuen Innenausbau und eine moderne Ausstattung. Die technischen Infrastrukturen entsprechen den aktuellen didaktischen Erkenntnissen. Den Nutzern der Bündner Kantonsschule stehen nach den neusten Erkenntnissen ausgestattete Schulräumlichkeiten zur Verfügung. Die zeitliche Vorgabe für die umfangreichen Sanierungsarbeiten war ambitiös, zumal die Schadstoffsanierung für die erste Etappe neun Monate beanspruchte.

Situationsplan, Karte

Nachhaltigkeit und Ökologie

  • Planung/Realisierung einer Fotovolatikanlage 40'000 kWh pro Jahr
  • Schadstoffsanierung PCB/Asbest

Zusätzliche Dienstleistungen und Services

Beschaffung Ausstattung CHF 4.6 Mio.

Spezielle Kennzahlen zum Projekt

Bauvolumen SIA 116

63'000 m2

Baukosten

CHF 40 Mio.

Bauzeit

2007 - 2010