Was bedeutet Lieferantenmanagement?

Lieferanten sind ein wichtiger Schlüssel zu unserem Erfolg – ihre Lieferungen und Leistungen sind entscheidend für unsere Wettbewerbsfähigkeit und für den Unternehmenserfolg. Deshalb setzt Implenia auf ein professionelles Lieferantenmanagement, welches höchsten Qualitätsstandards entspricht und nach standardisierten Prozessen abläuft.

Phasen im Lieferantenmanagement-Prozess

Warum Lieferantenmanagement? Mittel- und langfristig optimieren wir durch die Entwicklung unseres Lieferantenportfolios die Versorgungssicherheit, das Kostenniveau und die Prozesseffizienz von Implenia. Die Ziele sind klar definiert und im folgenden «Lieferantenmanagement-Prozess» abgebildet. Der Prozess besteht aus fünf Phasen, die kontinuierlich und wiederkehrend durchlaufen werden:

  1. Lieferantenqualifizierung. Wer passt zu uns? Im ersten Schritt nehmen wir auf der Basis definierter Mindeststandards geeignete Lieferanten in den Pool potenzieller Implenia-Lieferanten auf. Zudem schaffen wir in dieser Phase die Grundlagen für die spätere Entwicklung des qualifizierten Lieferanten.
  2. Lieferantenbewertung. Wer hält, was er verspricht? Die Bewertung von Lieferanten erfolgt nach einheitlichen Kriterien und beeinflusst die Entscheidungen hinsichtlich seiner Entwicklung. Alle Bewertungsergebnisse werden dokumentiert und geben u.a. Aufschluss über die Qualifizierung und die weitere Entwicklungsstufe eines Implenia-Lieferanten.
  3. Lieferantenklassifizierung. Wo steht er? Bei der Klassifizierung soll die Qualität zugelassener Implenia-Lieferanten aufgezeigt bzw. die Chancen neuer Lieferanten erhöht werden. In diesem Prozessschritt stufen wir u. a. unsere Lieferanten in der Lieferantenpyramide ein. Wir vergeben die Stufen Excellent, Accepted, Standard und Poor
  4. Lieferantenentwicklung. So geht’s weiter! Mit der Lieferantenentwicklung soll die Qualität zugelassener Implenia-Lieferanten verbessert bzw. die Chancen neuer Lieferanten erhöht werden. Auch in diesem Prozessschritt zeigen wir uns als kooperativer Partner mit klaren, nachvollziehbaren Entscheidungen und Entwicklungsmöglichkeiten für den Lieferanten. Dies geschieht in einem persönlichen, gemeinsamen Dialog.
  5. Lieferantensperrung. Wenn nichts mehr geht… Mit diesem Prozessschritt können wir Lieferanten für bestimmte Aktivitäten sperren oder ganz ausphasen. Eine Lieferantensperre kann aus verschiedenen Gründen zur Anwendung kommen: mangelhafte Qualität, wiederholte Lieferterminüberschreitungen, Streitigkeiten wegen Konditionsvereinbarungen, wiederholt falsche Rechnungsstellung, Verstösse gegen das Schweizer Recht und der Konkurs des Lieferanten.